22 Jahre STOCKWERKJAZZ

coming up spring 2017
Renee Baker
Renee Baker

coming up

Styrian Improvisers Orchestra

Do, 30. März 2017, 20:00 Uhr
RENEE BAKER & STYRIAN IMPROVISORS ORCHESTRA
A Page of Madness

Eintrittspreise: Euro 10,00 / 7,00
⇒ Reservierung

Wir freuen uns, Mrs. Renee Baker erstmals im Stockwerk begrüßen zu dürfen! Die renommierte Geigerin, Orchesterleiterin und Konzertmeisterin der Chicago Sinfonietta dirigiert das Styrian Improvisers Orchestra (STIO) zum Stummfilm A Page of Madness (1926, Teinosuke Kinugasa, japanischer Horrorfilm).

Renee Baker ist zur Zeit auch die Dirigentin des Aufsehen erregenden Chicago Modern Orchestra Project und seit langem Mitglied des weltbekannten Musikerkollektivs AACM (Association for the Advancement of Creative Musicians). Dabei spielte sie unter anderem mit Nicole Mitchell und George Lewis, im Great Black Music Ensemble und in Anthony Braxtons Creative Music Orchestra.

Das Styrian Improvisers Orchestra besteht bei variabler Besetzung aus 15 bis 25 Musikerinnen und Musikern der Grazer und Wiener Improvisationsszene. Unter den verschiedenen Dirigaten oszilliert das STIO zwischen Freiheit und Struktur, wobei sich virtuose Improvisationen und fragile Klanglandschaften abwechseln.


KALNEIN & FISCHBACHER GROUP
KALNEIN & FISCHBACHER GROUP
Bild: Axel Fischbacher

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STOCKWERKJAZZ

Fr, 31. März 2017, 20:00 Uhr
KALNEIN & FISCHBACHER GROUP (A / US / D)
Heinrich v. Kalnein (saxes), Axel Fischbacher (guitar), Charles Sammons (bass), Ralf Gessler (drums)

Eintrittspreise: Euro 18,00 / 13,00
⇒ Reservierung

In der europäischen Jazzszene sind die Herren Kalnein und Fischbacher als rastlose Musiker längst amtsbekannt. War der Saxophonist schon mehrfach - etwa mit seiner Band Kahiba oder jüngst mit Michael Abene (Dreamliner) - zu Gast im Stockwerk, konnten wir den deutschen Gitarristen leider noch nie ins Haus am Jakominiplatz locken.

Beide machen aber auch schon seit vielen Jahren als Bandleader auf sich aufmerksam. Kalnein vor allem als Co-Leader der Jazz Bigband Graz (JBBG) und Fischbacher zuletzt im Quartett mit Adam Nussbaum und Ohad Talmor. Nun führen die beiden geprüften Bandleader erstmals gemeinsam eine Band an.

Die beiden Haudegen holten dafür den US-Bassisten Charles Sammons und den jungen Kölner Schlagzeugvirtuosen Ralf Gessler in ein illustres Quartett völlig unterschiedlicher Musikerpersönlichkeiten. Das kann ja heiter werden. Der Wetterbericht verspricht jedenfalls erfrischende Musik voller rhythmischer Kraft und melodischem Einfallsreichtum.
Unseren Berechnungen nach sollte die in Italien aufgenommene CD bis heute fertig sein.


Eric Revis
Eric Revis, Bild: Erica Jacobsohn

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STOCKWERKJAZZ

Fr, 7. April 2017, 20:00 Uhr
ERIC REVIS QUARTET (US)
Ken Vandermark (tenor sax), Kris Davis (piano), Eric Revis (bass), Chad Taylor (drums)

Eintrittspreise: Euro 18,00 / 13,00
⇒ Reservierung

Also sprach Brandford Marsalis: „Erics Sound ist der Sound des Schicksals: groß, fett, perkussiv.“ Nicht dass wir so die allerersten Zitatensammler wären, aber das mit dem Schicksal hat was. Ob der prominente Saxophonist damit jenes seiner Band gemeint hat, ist nicht überliefert. Man könnte es aber glauben, immerhin dient Eric Revis dort schon seit zwanzig Jahren als Bassist. Ganze Chöre von Musikern stimmen in das Loblied auf einen der meistbeschäftigten Tieftonbeauftragten ein. Allen voran die selige Betty Carter, an deren Seite er selbst prominent wurde. Unter vielen anderen zählt auch der grandiose Trompeter Avishai Cohen dazu, mit dem unser Eric im Vorjahr ein glänzendes poesievolles Album hingelegt hat.

Eric Revis gilt schon als so etwas wie ein zuverlässiger Indikator für smarten Ensemble-Zusammenhang. So weit muss man es als Bassist erst einmal bringen.

Das gilt natürlich ganz besonders für seine eigenen Bands. Obwohl es der polyglotte Schwerarbeiter als Kapellmeister erst zu einer Handvoll CDs gebracht hat, allen voran sein neues Trio-Album Crowded Solitudes (Clean Feed) mit der begnadeten kanadischen Jazzpianistin Kris Davis, unserer Kris Davis.